Sanierung der Orgel (Januar 2018)

Die Orgelbauer haben bereits die Orgel zu einem guten Teil zerlegt. Sie haben den Spieltisch ausgebaut, das Pedal entfernt, fast sämtliche Pfeifen aus dem Orgelinneraum entnommen und einen der Speicherbalge entfernt. Der Speicherbalg ist eine Art Blasebalg, der Druckluft zwischenspeichert und gleichmäßig an die Pfeifen weitergibt.

Die Orgel sieht nun sehr zerpflückt aus. Die Schläuche, die sonst die Luft zu den Pfeifen bringen, hängen ungeordnet im Innenraum. An Stelle des Spieltischs ist ein tiefes Loch zu sehen. Die dünnen Aluminiumdrähte, die ansonsten die Bewegung der Tasten an die Ventile unter den Pfeifen weiterleiten, stehen ohne die Klaviatur windschief in die Höhe.

Ein guter Teil der Pfeifen ist auf der oberen Orgelempore ausgebreitet und wartet auf ihre Reinigung. Viele Teile wie der Spieltisch, der Speicherbalg und eine Anzahl Pfeifen wurden in die Orgelbauer- Werkstatt gebracht, um Sie dort zu reparieren oder nach Notwendigkeit zu modifizieren.
Das Leder des Balgs zum Beispiel  ist mürbe und wäre sicher bald undicht geworden. Hier wird ein neues Leder aufgezogen.
Neue Pfeifen werden angefertigt. Einige bestehende Pfeifen werden umgearbeitet.

Das wird nun etwa 3 Wochen dauern. In dieser Zeit wird an der Orgel selbst nicht viel passieren.

Einige Male werden die Orgelbauer kommen und kleinere Arbeiten an der Orgel ausführen. So werden in dieser Zeit die Orgel und die Pfeifen gereinigt werden.
Weiterhin werden Vorbereitungsarbeiten für den Vorabzug durchgeführt. Der Vorabzug ist eine Schaltung, die es erlaubt, durch verschieden weites Herausziehen der Registerknöpfe verschiedene Klangfarben auszuwählen.

Nach den drei Wochen geht es dann mit umfangreicheren Arbeiten an der Orgel weiter. Die Arbeiten sind eingeplant bis zur Woche vor Ostern.

Schöner gesegneter Prayday (Gebetstag) 2017 an der Johannes-Widmann-Schule Maichingen

„Wenn du nicht für dein Kind betest, wer dann?“ Unter diesem Motto treffen wir, die „Moms in Prayer“- Gruppe Maichingen, uns wöchentlich und beten für die Johannes-Widmann-Schule. Denn wir sind der Überzeugung, dass Gott unsere Gebete hört und Veränderung für die Schule zum Guten bringen kann. Kinder sind das kostbarste Gut in unserer Gesellschaft. Sie sind die nachfolgende Generation, die zukünftigen Politiker, Ärzte, Theologen, Lehrer, Handwerker, Eltern und Gestalter der Zukunft. Deshalb organisieren wir zusammen mit dem CVJM-Maichingen seit 14 Jahren einmal jährlich nach dem Buß- und Bettag einen Prayday (Gebetstag) für die JWS-Schule mit anschließendem gesunden Mittagessen. Solche Gebetstage für die Schulen finden seit 1999 europaweit statt.

Dieser Prayday fand am Freitag, den 1. Dezember im Laurentius-Gemeindehaus neben der Schule statt. Frau Barahona, die gute Seele des Hauses, begann schon früh am Morgen den Saal zu bestuhlen. Ab acht Uhr morgens trafen auch die MiP-Mütter und die Helfer/Innen ein und bereiteten alles im Saal und in der Küche vor.

Kurz vor Beginn des Gottesdienstes bildete das Leitungsteam einen Kreis, betete und bat um den Segen Gottes und seine Hilfe bei der Veranstaltung. Dann trafen auch schon die ersten Omas, Mütter, Kinder und Lehrer im feierlich geschmückten Saal ein. Schnell füllten sich die Plätze mit insgesamt um die 90 Kinder und 35 Erwachsene.

Sehr erfreulich war, dass erstmals auch mehrere katholische Lehrer und Schüler dazukamen und viele Kinder aus den VKL-Klassen (Vorbereitungs-Klassen der JWS). So wurde der Prayday auch zu einer ökumenischen Veranstaltung.

Sehr schön ist es, dass auch ehemalige Schüler immer wieder dazu kommen. So half einer spontan mit, indem er am Keyboard zu Beginn als Auftakt melodische Klänge spielte und die fröhlichen Ankömmlinge zur Ruhe kommen ließ.

Sabine Kienzle, ein Ausschuss-Mitglied vom CVJM und die MiP-Leitung begrüßten herzlich alle Anwesenden. Sie stellten mit Pfarrer Rölle durch das Votum und ein kurzes Gebet den Gebetstag unter Gottes Leitung und wiesen auf die Wichtigkeit des Redens mit Gott - dem Gebet hin. Danach folgte ein rührendes, persönliches Zeugnis über das Gebet von Doris Kemmler, einer treuen MiP-Oma.

Erstmals als Premiere beim Prayday umrahmte die Schul-Band der JWS unter der Leitung von Musiklehrer, Herr Schneck mit den vier Sängerinnen und Pfarrer Rölle den Gottesdienst mit fröhlichen und fetzigen Liedern wie „Perfekt gemacht, perfekt gemacht, die Welt hat Gott sich ausgedacht“, „Herr, mein Wunsch, mein Gebet“, und „Bist zu uns wie ein Vater, der sein Kind nie vergisst“. Unser Pfarrer Rölle ist nicht nur ein guter Prediger, sondern auch äußerst technisch begabt, somit konnte er die Musik durch die Musikanlage voll ertönen lassen.

In dem folgenden geistlichen Impuls von Wolfi Ruox, Jugendreferent im ejw Böblingen, stellte er auf humorvolle Weise aber mit geistlichem Tiefgang eine eigen erlebte Gebetserfahrung dar. Seine Botschaft ermutigte uns, mit allen unseren Nöten und Problemen zu Gott zu gehen im Gebet, denn Gott hört unsere Gebete und hilft uns. Er zitierte Luther, der Folgendes sagte: „Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott in Bitte, Fürbitte, Dank und Anbetung.“

Da wir in diesem Jahr 500 Jahre Reformation feiern, stand auch der Prayday im Zeichen des Reformations-Jubiläums durch mehrere Beiträge wie das Lutherzitat und einem besonderen musikalischen Beitrag von Wolfi Roux. Er sang uns mit seiner wunderschönen, klangvollen Stimme einen Kanon aus dem Luther-Poporatorium vor: „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort, und Gott war das Wort“. Dieser wurde für viele Teilnehmer zu einem Ohrwurm. Am Ende der Veranstaltung bekamen die Kinder als Erinnerungs-Geschenk eine Luther-Playmobil-Figur (Luther mit der Bibel in der Hand) mit dem Lutherzitat über das Gebet. Sie durften auch köstliches Luther-Brot probieren, gebacken von Monika Müller und Martina Raith.

Nach dem Impuls wurden die Kinder nach Klassen in Gebetsgruppen eingeteilt, um in verschiedenen Räumen in der Kleingruppe selbst zu beten oder von Gebetsleiter/-innen für ihre Gebetsanliegen beten zu lassen. Danach trafen wir uns wieder im großen Saal und beteten gemeinsam das Vater-Unser-Gebet. Auch eine Friedenskerze wurde angezündet im Gedenken all derer Menschen, die im Krieg und auf der Flucht sind. Mit dem Segen wurde die Gebetsstunde beendet.

Das Mittagessen begann mit einem gemeinsamen Tischgebet. Geistlich und körperlich gestärkt und gut gelaunt verließen die Kinder den Saal. So ging ein schöner gesegneter Prayday zu Ende.

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, vielen Dank für euer zahlreiches Kommen und dass wir gemeinsam diesen Gebetstag feiern durften. Wir beten für euch und freuen uns auf euch auch im kommenden Jahr bei Prayday 2018!

Ganz herzlich danken wir allen Mitwirkenden: Herrn Rölle, Sabine Kienzle, Wolfi Roux, Herrn Schneck und der Schul-Band und allen fleißigen MiP-Müttern und Helferinnen, allen großzügigen Spendern für ihre großartige Unterstützung, Frau Lalla, der Schulleitung, allen Religionslehrer/-innen, die den Prayday mit Rat und Tat in großer Treue schon seit 14 Jahren unterstützen. Außerdem danken wir unserer Kirchengemeinde und Herr Pfarrer Baumgärtner, Frau Gauß, Frau Barahona, dem CVJM-Vorstand unter der Leitung von Albrecht Weiß für ihre große Unterstützung und auch allen treuen Mitbeter/Innen, die unsere Praydays (in Maichingen und an der Realschule im Hinterweil) in großer Treue all die Jahre im Gebet begleiten. Unseren allergrößten Dank bringen wir unserem großen Gott, der uns seinen reichen Segen dazu geschenkt hat. Gott will, dass wir alle beten. So lehrt uns die Bibel: „Das Erste und Wichtigste, wozu ich die Gemeinde aufrufe, ist das Gebet. Betet für alle Menschen.“ 1. Tim 2,1.

Moms in Prayer der Johannes-Widmann-Schule - Monika Müller, Anja Pross, Annemarie Krafft

Rückblick Weltgebetstag 2017 in Maichingen

Reich gesegneter Prayday (Gebetstag) 2016

Reich gesegneter Prayday (Gebetstag) 2016 an der Johannes-Widmann-Schule Maichingen

„Wenn du nicht für dein Kind betest, wer dann?“ Unter diesem Motto treffen wir, die Moms-in-Prayer-Gruppe Maichingen, uns wöchentlich und beten für die Johannes-Widmann-Schule. Denn wir sind der Überzeugung, dass Gott unsere Gebete hört und Veränderung bringen kann. Kinder sind das kostbarste Gut in unserer Gesellschaft. Sie sind die nachfolgende Generation, die zukünftigen Politiker, Ärzte, Theologen, Lehrer, Handwerker, …, Eltern und Gestalter der Zukunft. Deshalb organisieren wir zusammen mit dem CVJM-Maichingen seit 13 Jahren einmal jährlich im November einen Prayday (Gebetstag) für die JWS-Schule mit anschließendem gesundem Mittagessen.

Dieser Prayday fand am Freitag, den 18. November im Laurentiusgemeindehaus neben der Schule statt. Ab acht Uhr morgens trafen sich die MiP-Mütter und die Helferinnen und bereiteten mit Hilfe von Frau Barahona, der guten Seele des Hauses, den Saal vor. Auch in der Küche waren fleißige Hände dabei, für das gemeinsame Essen Brötchen zu schmieren, Würstchen vorzubereiten sowie Rohkost und Obst anzurichten.

Kurz vor Beginn des Gottesdienstes bildete das Leitungsteam einen Kreis und betete um den Segen Gottes und seine Hilfe bei der Veranstaltung. Dann trafen auch schon die ersten Mütter und Kinder im feierlich geschmückten Saal ein. Schnell füllten sich die Plätze mit Schülern, Eltern und Lehrern, insgesamt  um die 100 Kinder und 30 Erwachsene.

Eine kleine spontan entstandene Schülerband aus einem Schüler und drei ehemaligen Schülern der JWS ließen  mit ihren taktvollen, melodischen Klängen die fröhlichen Ankömmlinge zur Ruhe kommen.

Sarah Gladosch, die Jugendreferentin vom CVJM, begrüßte danach alle Anwesenden herzlich und wies auf die Wichtigkeit des Redens mit Gott hin – dem Gebet. Pfarrer Rölle und Wolfi Ruox umrahmten den Gottesdienst mit fröhlichen und fetzigen Liedern wie „Perfekt gemacht, perfekt gemacht, die Welt hat Gott sich ausgedacht“, „Herr, mein Wunsch, mein Gebet“, „Bist zu uns wie ein Vater, der sein Kind nie vergisst“ und einem Segenslied. Der folgende geistliche Impuls von Wolfi Ruox ermahnte die Kinder und uns Erwachsene zur Nächstenliebe und zum Miteinander teilen, den christlichen Werten, die im Glauben an unseren Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, gegründet sind.

Im Anschluss wurden die Kinder nach Klassen in Gebetsgruppen eingeteilt, um in den Kleingruppen selbst zu beten oder von Gebetsleiter/-innen für ihre Gebetsanliegen beten zu lassen. Diese Gebetsgruppen fanden in verschiedenen Räumen statt. Danach trafen wir uns wieder im großen Saal, um den Gottesdienst mit dem Vater-Unser-Gebet und dem Segen zu beenden.

Das gemeinsame Mittagessen begann mit einem Tischgebet. Geistlich und körperlich gestärkt und gut gelaunt verließen die Kinder mit einem kleinen Erinnerungsgeschenk den Saal.  Manch einer summte noch eine Melodie vom Prayday, die ihm als Ohrwurm hängen geblieben ist. Mehrere Kinder brachten den Wunsch zum Ausdruck, ob so ein Gebetstag nicht öfters im Jahr stattfinden könnte. So ging ein reich gesegneter Prayday zu Ende.

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, vielen Dank für Euer zahlreiches Kommen und dass wir gemeinsam diesen Gebetstag feiern durften. Wir freuen uns auf Euch auch im kommenden Jahr!

Ganz herzlich danken wir allen Mitwirkenden und Helferinnen für ihre großartige Unterstützung, allen großzügigen Spendern, Herrn Rektor Ockenfuß und allen Religionslehrer/-innen, die den Prayday mit Rat und Tat in großer Treue schon seit 13 Jahren unterstützen. Außerdem danken wir unserer Kirchengemeinde und ihren Pfarrern, dem CVJM-Vorstand unter der Leitung von Albrecht Weiß für die große Unterstützung und allen treuen Mitbeter/-innen, die diesen Prayday im Gebet begleitet haben. Doch vor allem danken wir unserem großen Gott, der uns seinen reichen Segen dazu geschenkt hat.

Monika Müller und Annemarie Krafft mit dem ganzen MiP-Team der JWS

Juli 2016 - Besuch aus Bethlehem

zum Bericht von Thomas Beuttler